In diesem Jahr führte uns das Wanderwochenende in den Süden
von Sachsen-Anhalt, genauer gesagt nach Naumburg und
Freyburg. Als Erstes muss hier erwähnt werden, dass der
Organisator Steffen Gabler sich sehr viel Mühe gegeben hatte
und eine perfekte Organisation vor Ort bot. Lieber Steffen,
solche Leistungen bleiben nicht ohne Folgen ;-) !
Nun zum eigentlichen Wochenende. Bereits Tage vor dem Termin
reisten die Familien Mnich und Lange an. Das Gelände welches
nördlich von Naumburg an der Mündung der Unstrut in die
Saale liegt ist für einen Campingurlaub mit Hunden nun auch
bestens geeignet. Ein extra Hundeteil ( welcher meiner
Meinung nach der schönere Teil des großen Platzes war ) ist
vorhanden, Schatten durch den Baumbestand ist für die Hunde
genügend und direkt vor dem Platzteil ein herrlicher
Badesee, welcher letztendlich in einem abgeteilten Bereich
auch mit den Hunden genutzt werden konnte. Gastronomie,
Kleinladen, Mietbungalows usw. ist alles vorhanden - wie
gesagt empfehlenswert, wenn man mit Kindern und Hunden
Camping macht.
Bis Freitag trudelten dann die restlichen Teilnehmer an
diesem Wochenende ein. Ich habe es nicht ganz genau gezählt,
aber wir waren mehr als 25 Personen mit 13 Hunden. An der
Zahl der Teilnehmer kann man sehen, dass diese Tradition
Wochen-
enden nach wie vor beliebt sind und auch von Mitgliedern
wahrgenommen werden können, die keinen eigenen Wohnwagen
besitzen.
Am Freitagnachmittag stand der Besuch der Naumburger
Wein&Sekt Manufaktur an. Mit einer kleinen Fähre setzten wir
über die Saale über. Hier mussten die Hunde schon einiges
leisten. Die steilen und rutschigen Laufplanken zum
Bootsanleger waren doch recht ungewohnt und der schaukelnde
Bootskörper musste ebenfalls erst akzeptiert werden.
Letztendlich ist keiner der Hunde zurück geblieben und jeder
hat die "Kör-Übung der besonderen Art" mit Bravour
geschafft. Nach 45 Minuten waren wir dann aber recht
geschafft in der Manufaktur angekommen, denn an diesem Tag
bescherte uns das Wetter mit 33 Grad doch sehr viel Sonne
und Hitze. Demzufolge wurde auch das Angebot, die
Felsenkeller der Manufaktur zu besichtigen gerne angenommen.
Weinverkostung und eine zünftige Brotzeit wurden dort
geboten und ich habe keinen gesehen, der nicht sichtbar
zufrieden war. Der Rückweg war dann auch etwas besser, da
die Sonne nicht mehr steil am Himmel stand. Den Abschluss
des Tages bildete dann eine gemütliche Runde am Feuerkorb.
Am Samstag hatte Steffen Gabler ein Schiff gemietet, welches
die gesamte Gruppe nach Freyburg brachte. Auch hier wieder
und das gleich mehrmals, das nicht so einfache Einsteigen
für die Hunde erst in die Fähre und anschließend in das
Boot. Diese Übungen waren sicherlich anspruchsvoller als so
manche Körübung. Nach etwas mehr als einer Stunde gingen wir
am Wehr in Freyburg von Bord, pünktlich genug um dort das
bereits vorbestellte Mittagessen zu uns zu nehmen. Bis zu
diesem Zeitpunkt konnte man das Wetter nur als unfreundlich
bezeichnen. Strömender Regen währen der Bootsfahrt,
anschließend Dauerniesel. Sorgenvoll blickte jeder in den
Himmel, denn nach dem Mittagessen sollte der Weg hinauf zur
Neuenburg gehen. Petrus hatte teilweise ein Einsehen. Wir
erreichten die Neuenburg noch recht trocken, wenn auch durch
den Anstieg ganz schön geschafft. Der Blick von oben in das
Unstrut Tal und auf Freyburg machte die Mühe aber wieder
wett. Die einen besichtigten die Burg, die anderen blieben
bei den Hunden und nach knapp zwei Stunden machte sich die
Gruppe wieder auf den Weg zum Boot, nicht ohne im Restaurant
am Anlegeplatz einen dicken Eisbecher zu vernaschen (das
Wetter hatte sich inzwischen geändert und die Sonne kam
wieder heraus). Der Abend wurde mit großem Grill (Danke an
Ralph) und anderen leckeren Dingen abgeschlossen. Sonntag,
nach dem Mittagessen, löste sich die Gruppe langsam auf und
trat den Heimweg an. Wir können den Platz in Naumburg nur
empfehlen, der Aufenthalt hat Spaß gemacht (daher nach den
nun folgenden Bildern - und davon kommen noch mehr -
nochmals die Beschreibung des Platzes).

Der Campingplatz bietet mehrere
Unterkunftsmöglichkeiten. Anreise mit eigenem Wohnwagen oder Wohnmobil,
Zelt siehe
linker Tabellenteil der Campingpreise weiter unten auf dieser Seite. Wer
zur Zeit keinen Wohnwagen hat, kann trotzdem
entweder im Bungalow oder in einem platzeigenen Wohnwagen übernachten.
Die Preise dafür auf der rechten Tabelle.

