von St.Zacharias
Die Abschluss
Wanderung eines jeden Jahres, welche immer eine Besonderheit
der Region rund um den Kyffhäuser zum Thema hat, wurde wie
immer von Familie Käfer aus Breitungen organisiert. Dieses
Jahr war der Ort Questenberg mit seinem
alten Brauchtum um die durch Sagen und Märchen
bekannte"Queste" das Thema.
"Wenn Engel
reisen ..." , ja dieser Spruch traf für unsere Wanderung
wirklich zu. Ein traumhaftes Spätsommerwetter
(oder sagt man besser Frühherbstwetter) war Anlass genug,
dass 25 Leonbergerfreunde mit ihren Hunden nach Breitungen
kamen. Bevor es mit dem Auto noch eine kurze Strecke in
Richtung des Wanderweges ging (die ganze Wegstrecke wäre
sicherlich nicht für alle geeignet gewesen) luden uns die
Käfer`s noch zu einem verspäteten Frühstück ein. Dermaßen
gestärkt ging es dann zum ersten Streckenabschnitt bis zu
der Queste. Ein Teil des Weges ging bergan über Wiesen bis
zu einem herrlich gelegenen Aussichtspunkt, welcher über dem
Tal lag. Danach durch den Wald bis zur Queste.
"Die Queste stellt
wahrscheinlich eine Variante der germanischen
Irminsul
(Irmensäule) dar. An einem etwa zehn Meter hohen
Baumstamm wird ein riesiger Kranz aus Reisig
befestigt. An den Enden des Kreuzes werden ebenfalls
Reisigbündel befestigt, die sogenannten Quasten.
Der Brauch der Errichtung hat sich bis heute in
Questenberg
im
Südharz
erhalten. Dort werden an jedem Pfingstmontag um 3
Uhr die etwa 280 Dorfbewohner geweckt, um gemeinsam
beim Sonnenaufgang den alten Kranz auf der Queste,
die schützend und segnend auf einer den Ort
überragenden Steilwand steht, abzunehmen. Das alte
Reisig wird verbrannt und am Nachmittag der Kranz
und die Quasten aus frischem Birken- und Buchengrün
erneuert." Quelle: Wikipedia.de
Nach einer gebührenden Pause, denn die Queste liegt auf dem
Hausberg von Questenberg in einer Höhe von über 400 Metern,
kam der einfachere, aber nicht weniger anstrengende Weg
durch den Wald zurück ins Tal. Wir sind halt ein wenig
langsamer gelaufen und damit hat auch jeder diesen Weg
geschafft. Unsere Hunde hatten so oder so keine Probleme,
sondern höchstens Spaß an der Strecke. Im Tal ging es dann
durch den Ort bis zu der Gaststätte, in welcher man uns alle
Sitzplätze im Biergarten reserviert hatte. Wasser für
die Hunde wurde eiligst beigeschafft und Wasser (oder so
ähnlich) für die Hundeführer gab es ebenfalls. Nach dem
Mittagessen wurden durch einen Fahrerservice die
zurückgelassenen Autos geholt. Unsere "jüngeren" Mitglieder
Mnichs und Dieckmanns waren allerdings so gut drauf, daß sie
den Weg zurück nochmals mit den Hunden liefen. Kompliment!
Die etwas Fauleren fuhren allerdings erst einmal nach
Breitungen zurück, da uns dort unsere Gastfamilie Käfer mit
Kaffee und Kuchen verwöhnte. Wir haben diesen dann auch ohne
schlechtes Gewissen gegenüber unserer lauffreudigen Freunden
vertilgt.
Letztendlich -
und ich denke ich spreche hier für alle - war dieser Tag
wirklich schön. Wetter, Wegstrecke, Verköstigung - alles war
rundherum wirklich gut, sodass wir an dieser Stelle uns nur
nochmals bei Ev`chen, Holger, Katja und Norman bedanken
können. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste
"Käfer"-Wanderung.
Das habe ich bei Familie
Käfer gefunden und es passte zu diesem schönen Tag
