Wanderung zur Queste und nach Questenberg 03.Oktober 2011

 


von St.Zacharias

Die Abschluss Wanderung eines jeden Jahres, welche immer eine Besonderheit der Region rund um den Kyffhäuser zum Thema hat, wurde wie immer von Familie Käfer aus Breitungen organisiert. Dieses Jahr war der Ort Questenberg mit seinem alten Brauchtum um die durch Sagen und Märchen bekannte"Queste" das Thema.

"Wenn Engel reisen ..." , ja dieser Spruch traf für unsere Wanderung wirklich zu. Ein traumhaftes Spätsommerwetter
(oder sagt man besser Frühherbstwetter) war Anlass genug, dass 25 Leonbergerfreunde mit ihren Hunden nach Breitungen
kamen. Bevor es mit dem Auto noch eine kurze Strecke in Richtung des Wanderweges ging (die ganze Wegstrecke wäre sicherlich nicht für alle geeignet gewesen) luden uns die Käfer`s noch zu einem verspäteten Frühstück ein. Dermaßen
gestärkt ging es dann zum ersten Streckenabschnitt bis zu der Queste. Ein Teil des Weges ging bergan über Wiesen bis
zu einem herrlich gelegenen Aussichtspunkt, welcher über dem Tal lag. Danach durch den Wald bis zur Queste.

"Die Queste stellt wahrscheinlich eine Variante der germanischen Irminsul (Irmensäule) dar. An einem etwa zehn Meter hohen Baumstamm wird ein riesiger Kranz aus Reisig befestigt. An den Enden des Kreuzes werden ebenfalls Reisigbündel befestigt, die sogenannten Quasten.
Der Brauch der Errichtung hat sich bis heute in
Questenberg im
Südharz erhalten. Dort werden an jedem Pfingstmontag um 3 Uhr die etwa 280 Dorfbewohner geweckt, um gemeinsam beim Sonnenaufgang den alten Kranz auf der Queste, die schützend und segnend auf einer den Ort überragenden Steilwand steht, abzunehmen. Das alte Reisig wird verbrannt und am Nachmittag der Kranz und die Quasten aus frischem Birken- und Buchengrün erneuert." Quelle: Wikipedia.de

Nach einer gebührenden Pause, denn die Queste liegt auf dem Hausberg von Questenberg in einer Höhe von über 400 Metern, kam der einfachere, aber nicht weniger anstrengende Weg durch den Wald zurück ins Tal. Wir sind halt ein wenig langsamer gelaufen und damit hat auch jeder diesen Weg geschafft. Unsere Hunde hatten so oder so keine Probleme, sondern höchstens Spaß an der Strecke. Im Tal ging es dann durch den Ort bis zu der Gaststätte, in welcher man uns alle
Sitzplätze im Biergarten reserviert hatte.  Wasser für die Hunde wurde eiligst beigeschafft und Wasser (oder so ähnlich) für die Hundeführer gab es ebenfalls. Nach dem Mittagessen wurden durch einen Fahrerservice die zurückgelassenen Autos geholt. Unsere "jüngeren" Mitglieder Mnichs und Dieckmanns waren allerdings so gut drauf, daß sie den Weg zurück nochmals mit den Hunden liefen. Kompliment! Die etwas Fauleren fuhren allerdings erst einmal nach Breitungen zurück, da uns dort unsere Gastfamilie Käfer mit Kaffee und Kuchen verwöhnte. Wir haben diesen dann auch ohne schlechtes Gewissen gegenüber unserer lauffreudigen Freunden vertilgt.

Letztendlich - und ich denke ich spreche hier für alle - war dieser Tag wirklich schön. Wetter, Wegstrecke, Verköstigung - alles war rundherum wirklich gut, sodass wir an dieser Stelle uns nur nochmals bei Ev`chen, Holger, Katja und Norman bedanken können. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste "Käfer"-Wanderung.

Ankunft in Breitungen Gute Laune hat jeder mitgebracht
na eine Fehlfarbe ist immer dabei und los ging es - immer schön bergauf
ein wunderschöner Spätsommertag
der erste Abstieg ist geschafft und eine Pause wurde gerne angenommen
weiter bei herrlichem Sonnenwetter na , was die beiden wohl besprechen?
nochmals ein Anstieg bis zur verdienten Ruhebank
die letzte Steigung zur Queste geschafft
die einen genießen den Ausblick die anderen den Schatten
und manche nützen die Gelegenheit um mit den germanischen Göttern Kontakt aufzunehmen
jede Pause wird genutzt wieder im Tal
die Ortschaft Questenberg unsere Hunde hatten reichlich  Durst
und uns ging es nicht besser Mittagspause
Spaziergang durch den kleinen Ort der Roland von Questenberg
zurück in Breitungen zur Kaffeepause

Das habe ich bei Familie Käfer gefunden und es passte zu diesem schönen Tag