Leonberger Wanderung zum Breitunger "Bauerngraben", 3. Oktober 2009

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Bericht von Steffen Zacharias

Allen Zweiflern zum Trotz: Nachdem der Freitag bereits sehr nass war und der Sonntag sich im Anschluss auch nicht viel trockener präsentierte, hatten wir am Tag der Deutschen Einheit
einfach Glück mit unserem Wanderwetter. Es war kühl, aber
sonnig und trocken.
Immerhin fanden sich bei Käfer`s 18 wanderwillige Leonberger
Freunde ein um den Weg zum "Bauerngraben" anzutreten.

Doch bevor uns Holger sein geologisches Wissen weitergeben konnte, wurde erst einmal gefrühstückt. Holger hatte seine Party Garage wieder gemütlich hergerichtet und zudem tüchtig eingeheizt.

 

 

 

Nach der Stärkung ging es dann auf den Rundwanderweg. Hinaus aus Breitungen und immer schön berauf zum Karstwanderweg. Mit einigen regelmäßigen Kunstpausen war das für die Wandergruppe aber kein Problem und die Hunde hatten ihren Spaß, da sie frei laufen und sich austoben durften.

    

Selbstverständlich wurde die Strecke ( zirka 6 km ) nicht in einem Stück durchgewandert. sondern die eine oder andere Verpflegungspause
eingelegt. Auch die Stempelstation für den Wanderpass Harz wurde begutachtet und getestet.

 

   


  Der Bauerngraben ist ein periodischer See, d. h. der Wasserspiegel unterliegt Schwankungen, die von 15 m Wasserhöhe bis zur völligen Trockenheit reichen. Jahrelang kann der See gefüllt sein, jahrelang kann er aber auch völlig trocken sein. Das Füllen und Entleeren wird durch das komplizierte geologische System dieses Karstgebietes begründet. Dieses Phänomen beschäftigt schon seit  Jahrhunderten die Menschen aus dieser Region und ist das Objekt umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. 
 

Wir hatten dieses Mal das Glück, oder auch Pech, dass der gesamte Graben trocken war.
Daher wurde an dieser Stelle und auch zum Gruppenbild innerlich "geflutet".

 


Nach zweieinhalb Stunden waren wieder auf dem Käfer' schen Hof und freuten uns das Mittagessen, welches von Ev'chen spendiert wurde.
Und da man kein Mittagessen ohne Kaffee nehmen kann, wurde im Anschluss auch noch der Kuchen vertilgt. Zu Erzählen gab es viel und wen
wundert es, dass dann der allgemein Aufbruch erst am späten Nachmittag war. Uns hat es Spass gemacht und wir haben die Gastfreundschaft
bei Käfers genossen. Dafür und für die fachkundige Führung einen herzlichen Dank!