Sehenswürdigkeiten im Osten des Harzes (und das ist wirklich nur ein kleiner Teil)

Wir empfehlen: ( Km-Angaben immer von Bräunrode )

Was hat der

zu bieten?

 Wir empfehlen: 
( Km-Angaben immer von Harkerode )

Burg Falkenstein. Entfernung zirka 21 Kilometer. 
In der Kulisse dieser Burg wurden einige der berühmten Märchenfilme in der ehemaligen DDR aufgenommen. Die spätromanische Wehrburg selbst ist in hervorragendem Zustand und kann über Pansfelde von einem öffentlichen Parkplatz über einen schönen Fußweg von zirka zwei Kilometern bis zur Burg ( faulere Zeitgenossen können sich mit Pferdekutschen bis zur Burg fahren lassen ) erreicht werden.

Eisleben. Entfernung zirka 10 Kilometer. 
Das Geburts- und das Sterbehaus des Reformators Martin Luther haben (außer an Montagen) von April bis Oktober jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab November bis März schließen die Museen um 17 Uhr. Das neugestaltete Luthergeburtshaus, 2007 wiedereröffnet, gewann bereits mehrere Architekturpreise. Die Lutherstätten gehören zum Unseco Weltkulturerbe.

Hettstedt. Entfernung zirka 9 Kilometer. 
Eine große Attraktion in Hettsetdt ist das Mansfeld Museum. Ein orginalgetreuer Nachbau einer Dampfmaschine Wattscher Bauart ist dort zu finden. Das Museum im Humbold Schlösschen öffnet Mi-Fr, 10-16 Uhr, sowie an jedem 1. und 3. Wochenende von 10 bis 16 Uhr.

Wiederstedt. Entfernung zirka 12 Kilometer. 
Die Gedenkstätte für den Dichter Georg Phillipp Friedrich Freiherr von Hardenberg (1772-1801), genannt Novalis, im Schloss Oberwiederstedt ist Di-So von 10-16 Uhr geöffnet.

Gernrode. Entfernung zirka 28 Kilometer. 
Für Freunde von Schmalspur Dampfeisenbahnen ein Leckerbissen. Es befindet sich dort die Hauptstation der Selketalbahn. Bei dieser Bahnlinie, welche nicht nur für den Tourimus noch heute instand gehalten wird, ist die Dampflokomotive "Pfiffi" die Attraktion. Berühmt ist die Stiftskirche St. Cyriakus, das einzige unveränderte Bauwerk der ottonischen Zeit.

Wippra. Entfernung zirka 15 Kilometer. 
Auf 1000 jährigem Standort wurde 1780 die St. Marienkirche, einem barockem Putzbau, neu erbaut. Sein Marienaltar stammt aus der Hildesheimer Schnitzkunst von 1480.

 

Sehr wichtig ! : Seit 1480 wird in Wippra Bier gebraut. Diese Tradition lebt heute in der Museums- und Traditionsbrauerei fort.
Buchen Sie eine Besichtigung inclusiv Verkostung des wohl-

schmeckenden Bieres, ob Pils oder Dunkelbier.
Sie bereuen es nicht. Hand drauf!


Sangerhausen. Entfernung zirka 34 Kilometer. 
Die Attraktion ist das Europa-Rosarium mit einer der größten Sammlung an Rosen. Geöffnet ist dieser Park von April bis Ende Oktober, 10 bis 18 Uhr. In Sangerhausen befindet sich das Spengler Museum. Dort ist das fast vollständige Skelett eines 500.000 Jahre alten Mammutsauriers, welches bei Edersleben gefunden wurde, ausgestellt. Geöffnet hat das Museum Di-So, 13 bis 17 Uhr.

Harzgerode. Entfernung zirka 23 Kilometer. 
Die Quellen Alexisbad sind seit 1810 bekannt. Die Quellen entspringen einem ehemaligen Bergbaustollen und sind stark eisenjodhaltig. Oder genießen Sie eine Kremserfahrt im schönen Selketal. Auch hier sind wieder die Dampfeisenbahn-Fans gefordert : erfreuen Sie sich an der täglichen Doppelausfahrt zweier historischer Dampfzüge. Das Schloß Harzgerode ist eine um 1550 erbaute Wehranlage, welches ursprünglich in die Stadtbefestigung mit einbezogen war.


 
Wettelrode. Entfernung zirka 28 Kilometer. 
Sie sollten die Fahrt über Wippra planen. Landschaftlich ein sehr schönes Gebiet. In Wittelrode befindet sich ein für das Mansfelder Land typisches Kupfer- schiefer Bergwerk. Grubenfahrten in eine Tiefe von 283 Metern sind dort möglich. Unter Tage werden Sie mit einer Grubenbahn durch das Bergwerk ( heute Schaubergwerk ) gefahren. Ebenfalls sehenswert das Bergbaumuseum, welches die Geschichte des 800 jährigen Kupferschiefer - Bergbaues der Region zeigt.

Röhrigschacht
Schaubergwerk und Museum. Geöffnet ist das Schaubergwerk im Juni bis August, Di-So von ):30 bis 17 Uhr, von September bis Mai ist Montag und Dienstag geschlossen. Seilfahrten in 283 Meter Tiefe werden 10, 11:15, 12:30, 13:45 und 15 Uhr angeboten und dauern zirka 75 Minuten. Voranmeldung unter 03464/587816
 

Thale. Entfernung zirka 37 Kilometer. 
Mit der berühmten Schwebebahn ( Zweierkabinen ) können sie aus dem Tal auf den berühmten Hexentanzplatz fahren ( aber auch das Auto führt sie nach zirka 70 Kurven auf den Selben ). Gegenüber des Hexentanzplatzes sehen Sie die Roßtrappe. Beide Plätze sind Ursprung von bekannten Märchen aus dem Harz. Rund um den Hexentanzplatz befindet sich der Tierpark.


Nur sehr selten kann man diese stark dezimierte 
Berufszunft heute noch sehen. Und wenn - dann nur auf dem Hexentanzplatz!
Uftrungen. Entfernung zirka 48 Kilometer. 
Die Schauhöhle "Heimkehle" ist Europas größte Karsthöhle. Führungen finden von Mai bis Oktober jeweils Di-So von 10 bis 17 Uhr statt. Von November bis April schließt die Höhle eine Stunde früher. Besonders attraktiv ist die Laserschau, welche am Ende des Rundweges in der Großen Halle stattfindet.

Stolberg. Entfernung 40 Kilometer. 
Das auf dem Auerberg erbaute Josephskreuz ist das in der Welt größte Stahlbau-Doppelkreuz mit einer Höhe von 38 Metern. Es ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr zugänglich, im Winterhalbjahr von 10-17 Uhr. Bei guter Witterung ist von dort der gesamte Harz und der Kyffhäuser zu sehen. In Stolberg befindet sich das Heimatmuseum "Die Münze", ehemals das Haus des Münzmeisters Kilian Keller ( 1535 ). Diese Münzanstalt ist fast vollständig erhalten. Geöffnet ist die Münte Mi-Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr. Weiter ist das frühere Residenzschloss der Grafen von Stolberg zu erwähnen. Dieses wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erworben und wird zur Zeit grundlegend renoviert.

Besichtigungen von Mi-So, 11 bis 17 Uhr. Teile des Schlosses sind daher wieder zugänglich. Juliana, die Stammmutter des Hauses Oranien, stammt aus Stolberg. 

Molmerswende. Entfernung zirka 19 Kilometer. 
Gottfried-August Bürger (1747-1794), Schöpfer der Münchhausen Geschichten, ist in seinem Geburtsort Molmerswende ein kleines Museum gewidmet. Es ist Di-Fr 10-16 Uhr und Sa 13 bis 16 Uhr geöffnet.

Rübeland. Entfernung zirka 60 Kilometer. 
Tropfsteinhöhlen. Die Baumannshöhle wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entdeckt. Sie ist die älteste Schauhöhle in Deutschland. Daneben befindet sich die Hermannshöhle, entdeckt 1866, seit 1890 begehbar.

Wernigerode. Entfernung zirka 64 Kilometer. 
Das Eldorado für Dampfeisenbahnen. Hier scheint die Zeit der Eisenbahnen stehen geblieben zu sein. Von hier aus können Sie die Fahrt auf den Brocken antreten. Die Strecke mußte nach der Wiedervereinigung erst wieder aufgebaut werden, da für lange Jahre dieser Berg Sperrgebiet - auch- in der DDR war. Die Fahrt selbst führt Sie durch die schönsten Ecken des Harzes - allerdings nicht zum Billigtarif. Die Fahrt ist es aber reichlich wert. PS: Auch Hunde sind bei den Harzbahnen willkommen!
Ebenfalls ein "Muss" ist die Besichtigung des berühmten mittelalterlichen Schlosses Wernigerode. Hier empfiehlt es sich,

das Fahrzeug am Hauptparkplatz am Ortseingang stehen zu lassen und von dort aus die Bimmelbahn zu nehmen. Der Vorteil ist, dass diese Stadtbahn sie für den selben Preis vom Schloss dann in die Innenstadt befördert und dort gibt es außer vielen Gaststätten rund um das berühmte Rathaus auch noch das Harzmuseum Wernigerode, das Museum für Luftfahrt und Technik,

das Kleinste Haus und die Krell`sche Schmiede. Sie können eine ganzen Tag in Wernigerode verbringen, es lohnt sich!


Tanne. Entfernung zirka 60 Kilometer. 
Dort befindet sich der Freizeit- und Märchenpark des Harzes. Karussells, Miniscooter, Märchenwald und eine Kleineisenbahn sorgen bei Kindern für viel Unterhaltung.
Schierke. Entfernung zirka 48 Kilometer. 
Bekannt ist dort die "Alte Schmiede". Sie sehen von Gebrauchskeramik bis zu Holzbildhauerarbeiten die 
Herstellung. Kauf ist möglich.
Kyffhäuser. Entfernung zirka 68 Kilometer. 
 

Inmitten des Kyffhäusergebirges gelegen fasziniert das sagenumwobene Wahrzeichen der Region immer wieder.  

Von der im 11. Jahrhundert errichteten Reichsburg Kyffhausen, einer der größten und stärksten mittelalterlichen Burganlagen Deutschlands mit 600 m Länge und 60 m Breite, sind noch heute sehenswerte Reste, vor allem die Ruinen der Unterburg erhalten.

Ganz besonders beeindruckend jedoch ist das imposante, 81 m hohe Kyffhäuser-Denkmal (1890-1896) mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der in Stein gehauenen Barbarossafigur. Steigen Sie die 247 Stufen hinauf in die Turmkuppel und genießen Sie den grandiosen Rundblick über die Goldenen Aue bis zum Brocken im Harz.

Königspfalz Tilleda. Entfernung zirka 68 Kilometer. 
Die Erinnerungsstätte an die Ottonenzeit (unterhalb des Kyffhäusers) öffnet von März bis Oktober von 10 bis 16 Uhr. Die letzte Führung beginnt eine Stunde vor Schließung. In Tilleda befand sich eine der im Früh- und Hochmittelalter (8.-13.Jh) zeitweise als Residenz der Kaiser und Könige genutzten Anlagen, die als Pfalz bezeichnet werden.

Sorge. Entfernung zirka 45 Kilometer. 
Das Kleinod des Oberharzes bietet Ruhe und Erholung in schönster Harzlandschaft.

Stiege. Entfernung zirka 44 Kilometer. 
Ein bekannter Erholungsort im Ostharz. Berühmt ist die Stabskirche im Ortsteil Albrechthaus. In Stiege ist die Wendeschleife der Harzer Schmalspurbahnen.

Barbarossahöhle Rottleben. Entfernung zirka 64 Kilometer. 
Die Barbarossahöhle ist die größte Anhydritschauhöhle Deutschlands

Panorama Museum Bad Frankenhausen. Entfernung zirka 58 Kilometer. In diesem Museum sind Monumentalbilder zu besichtigen.

Lieber Leser - dies ist nur ein kleiner Ausschnitt an Sehenswürdigkeiten des Ost-Harzes und des Harzer Vorlandes. Um hier einen Überblick zu bekommen müßte man schon einige Wochen Urlaub verbringen.

Wichtig ist, daß Sie sehen :

Sachsen-Anhalt hat viel zu bieten!

und das in allernächster Nähe von Harkerode.